Tag 6

Heute sind wir erst spät gestartet. Da es Frühstück erst ab 8:00 gab und wir definitiv müde waren, ließen uns so richtig Zeit. Der Ausblick beim Frühstück war aber auch grandios, definitiv ein Vorteil wenn das Hotel direkt am Loch Ness liegt.

Als wir dann gegen 11:00 aufgebrochen sind, waren es schon 20 Grad bei strahlenden Sonnenschein. Das ist viel zu viel für Motorradklamotten, also rauf auf das Motorrad und los.

Wir wollten heute die Ostküste hochfahren und in Dunnet, dem nördlichsten Punkt von Schottland den Leuchtturm sehen. Das dunkle im Hintergrund ist eine Gewitterfront und während wir Richtung Norden fuhren, sahen wir die Blitze.
Dennoch hatten wir die ganze Fahrt Glück. Wir fuhren parallel zum Gewitter und kamen trocken am Schloss Dunbeath an.

IMG_0874Während wir in der Schlange gewartet haben, haben wir überlegt was uns der Besuch wert wäre. Bis 3 Pfund würden wir reingehen, über 7 Pfund würden wir wieder gehen und dazwischen müssen wir noch mal überdenken. Als es dann 11 Pfund kosten sollte um das Schloss zu sehen, sind wir direkt wieder gegangen und haben uns denn Garten im Internet angesehen.

Nächster Stopp sollte Wick in ca. 70km sein, da zeigte uns Schottland wie schnell das Wetter wechseln kann. Wir fuhren in 134 Höhenmeter direkt an der Wolkengrenzeei 11 Grad und einer sehr schlechten Sicht weiter. Schlagartig wurde es unangenehm kalt, da wir ja morgens bei sonnigen 20 Grad nur ein T-Shirt unter der Jacke hatten. Guter Zeitpunkt für eine Mittagessen dachten wir als die sich die nächste Möglichkeit bot.

Wir hatten nur ein Problem; hier wurde Englisch mit einem schottischen Slang gesprochen. Ich glaube wir haben jeden Satz nachgefragt. Das Essen war aber super und sie hatten sogar alkoholfreies Bier. Nachdem wir uns aufgewärmt hatten, war die Wetterfront weg und wir fuhren weiter. Leider war das schlechte Wetter nicht weg, es war einfach nur vor uns, also noch mal durch.

Nach dem Check-In im Hotel haben wir uns wieder auf den Weg gemacht, nächster Punkt war das Schloss von Elisabeth der I. Auch hier sind wir bei guten Wetter losgefahren, und kamen erneut in die Schlechtwetterfront. Das nervigste sind die kleinen Tropfen auf dem Visier, von der Kleidung her ist das völlig ok. Wieder ging das Thermometer auf 10 Grad und wieder hat das Wetter umgeschlagen. Und so konnten wir das Schloss und den Kaffee im herrlichsten Wetter bestaunen.

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Jetzt nur noch an den nördlichsten Teil von Schottland der „Dunnet’s Head“ bei Dunnet. Auf dem Weg dahin sah es noch so aus

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Der Leuchtturm aber lag schon im Nebel

IMG_0895Und die Klippe war kaum noch zu erkennen

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