Mögen die Spiele beginnen

Warum diese Überschrift? Als letzte Woche die Sauna geliefert wurde, haben wir alle Teile auf eine gerade Unterfläche gestellt und es waren gefühlt mehr als 1 Million Einzelteile.

Die Aufbauanleitung bestand aus ein paar kopierten Skizzen, einen Test gab es nicht und eine Reihenfolge schon gar nicht.

Fühlt sich an wie „LEGO für Erwachsene“

Und jetzt gets es los ….

Jonas macht sich schon mal warm
Tim arbeitet an der Dämmung
Beide Jungs mit mit vollem Einsatz

Gegen Abend waren die ersten Bretter gesetzt, danach ging es schon viel besser voran

Aller Anfang ist schwer

Es läuft

Feierabend für heute

Die Sauna kommt …

Am Freitag kam der Anruf von der Spedition: „Hallo wir haben hier eine Palette, die ist 6 meter lang, 1.20 breit, 1.60 hoch und 1.9 Tonnen schwer. Wir kommen am Dienstag, den 2. August zur Anlieferung.

Das bedeutet das die Bodenplatte vorbereitet werden muss. So sah sie am frühen Nachmittag aus:

Mit dem Hochdruckreiniger einmal komplett vom Staub befreien und dann streichen:

und zu guter letzt:

Mit allen drum und dran, 4 Stunden Arbeit und wer nicht ganz genau hinsieht, sieht keinen Unterschied

Tag 10

Heute war leider schon die Fahrt zur Fähre angesagt, alles geht irgendwann zu Ende. Da wir nur 230 km vor ins hatten sind wir auch erst um 10:00 gestartet

Zeit genug um in einem kleinen Kaffee schon nach 50 km ein kleines Frühstück zu genießen.

Wir haben für 4 Pfund einen hausgemachten Scone mit Walnüssen und einen leckeren Kaffee bekommen, anstelle für 10 Pfund im Hotel zu frühstücken.


Nochmal schnell die Motorräder in Szene gesetzt und dann weiter.



Jetzt noch schnell die restlichen Strecke ,wir sind uns nicht sicher ob die Check-in Zeit noch englischer oder CET Zeit stattfindet.


Noch ein paar Bilder von Schiff, wir legen gerade ab und dann ist nichts mehr mit Posten auf offener See😏


Sind jetzt offline – bis morgen – dann von Deutschland

Doch noch schnell eines …

Tag 9

Der Rückweg hat begonnen, heute geht es von Kyle zurück nach Edinburgh.
Wir haben ca. 320 km vor uns, aber ach die Freude auf eine sehr gutes Hotelzimmer mit funktionierender Dusche. Das hatten wir nämlich die letzten 2 Tage nicht. Der Wasserdruck war so gering das wir fast die Tropfen zählen konnten und die Temperatur war entweder eiskalt oder brühend heiß.
> Männliche Lösung: Nicht duschen – Problem gelöst.

Wir hatten uns den Rückweg ziemlich langweilig und nass vorgestellt, da die Wettervorhersage für den Großteil des Weges Regen vorhergesagt hat.
Wir wurden positiv überrascht, wir hatten Sonne auf dem ganzen Weg und stellenweise war uns sogar zu warm.

Ein Cappuccino und Scone’s mit Marmelade als kleiner Stock bei ziemlich genau der Hälfte der Strecke.

Der zweite Teil war nur noch Kilometer schruppen. Langweilige Autobahn, Tempolimits und überall Warnungen vor Radarfallen. Außerdem hat unser Körper mit uns gesprochen und sagte: „Mach das nie wieder“.

In Edinburgh abgekommen haben wir eingecheckt und dann natürlich die Stadt angesehen und einen guten Blick auf das Castle von Edinburgh gefuden.

Danach haben wir noch eine Kleinigkeit gegessen, einen netten Pub gefunden und sind dann ins Hotel. M

Danke an meinen Schatz die zuhause alles gemanagt hat und ich somit entspannt fahren konnte /Ganz dicker Kuss

 

Tag 8

Der Tag heute war geprägt von Freude und Wehmut.

Freude, weil wir den ganzen Tag auf der Isle of Skye verbringen durften. Nach einen guten Frühstück ging es über die große Brücke von Kyle zur Insel


Unserer erste Station war natürlich Portree, die bunte Stadt am Hafen


Für einen Kaffee war es noch zu früh also ging es weiter zum Old man of Storr, eine 48 Meter hohe Basalt Felsnadel


Den Aufstieg zu Fuß haben wir uns gespart, statt dessen haben wir ein Foto aus größerer Entfernung gemacht.

Der dritte Punkt für heute ist der Kilt Rock. Auf der Insel ist alles ein bisschen näher zusammen, wir waren nach nur 15 Minuten schon da und natürlich stand da schon ein Schotte der Duddelsack gespielt hat. Der Ausblick beim Kilt Rock war trotzdem fantastisch

Wir haben wie alle anderen Touristen die gleichen Bilder aufgenommen und sind dann weiter gefahren.

Weiter ging es auf unsererRundfahrt um die Insel. Wir blieben bei dem Freiluftmuseum stehen und das es nur 2,5 Pfund Eintritt gekostet hatte, sind wir rein. Das lag ja unter der 3Pfund Grenze die wir ein paar Tage vorher festgelegt hatten.

Eigentlich hätten wir mittlerweile das Duntulm Castle sehen müssen, aber irgendwie haben wir es übersehen. Ein Blick auf die Webseite zeigte uns das es nur noch ein paar Steine sind die ins Meer rutschen.

Es war Zeit für eine Pause und da sahen wir die älteste Bäckerei auf Skye.


Ein perfekter Burger reichte uns bei strahlendem Sonnenschein für das

nächste Ziel, das optische Highlight des Tages, der Leuchtturm Neist.

Das alles bei Sonne ist natürlich wesentlich besser als bei strömenden Regen, wir haben einfach Glück gehabt.

Irgendwann sind wir dann weiter gefahren, es stand ja noch das Baden am Strand für Peter auf dem Plan.

Wieder bei strahlendem Sonnenschein und fantastischer Natur ging es an den südlichsten Punkt der Insel an dem uns ein Schild abrupt stoppte.


2.5 Meilen in Motorrad Hose und Jacke war uns dann doch zuviel, somit fiel das Badevergnügen „ins Wasser“

Der Wehmutstropfen war das das der letzte Tag freies fahren war. Morgen geht es nach Edinburgh, 330 km recht langweilige Strecke.

Tag 7

Heute sind wir von Wick nach Durness und dann nach Kyle gefahren, das ist das ist von ganz oben rechts nach ganz oben links und dann durch halb Schottland nach unten.

Das ergibt 458 Kilometer. Die ca. 100 km an der Nordküste bei 9,5 Grad, dickem Nebel und sehr unangenehmer feuchter Luft. Danach 150 km nur noch kalt aber trocken und dann ging unser Plan auf, wir waren durch die Wetterfront durch.

Jetzt nur noch mal schnell 200 km bei Sonnenschein gefahren damit wir morgen einen ganzen Tag für die Isle of Skye haben. Wir haben die erste Unterkunft in Kyle genommen, da wir froh waren was zu bekommen und nur halb so teuer war wir die der letzten Tage.

Den Abend haben wir am Hafen mit Sandwiches, Oliven, Bier und guter Laune ausklingen lassen – zu mehr hat es nicht mehr gereicht – wir sind platt – Gute Nacht

Tag 6

Heute sind wir erst spät gestartet. Da es Frühstück erst ab 8:00 gab und wir definitiv müde waren, ließen uns so richtig Zeit. Der Ausblick beim Frühstück war aber auch grandios, definitiv ein Vorteil wenn das Hotel direkt am Loch Ness liegt.

Als wir dann gegen 11:00 aufgebrochen sind, waren es schon 20 Grad bei strahlenden Sonnenschein. Das ist viel zu viel für Motorradklamotten, also rauf auf das Motorrad und los.

Wir wollten heute die Ostküste hochfahren und in Dunnet, dem nördlichsten Punkt von Schottland den Leuchtturm sehen. Das dunkle im Hintergrund ist eine Gewitterfront und während wir Richtung Norden fuhren, sahen wir die Blitze.
Dennoch hatten wir die ganze Fahrt Glück. Wir fuhren parallel zum Gewitter und kamen trocken am Schloss Dunbeath an.

IMG_0874Während wir in der Schlange gewartet haben, haben wir überlegt was uns der Besuch wert wäre. Bis 3 Pfund würden wir reingehen, über 7 Pfund würden wir wieder gehen und dazwischen müssen wir noch mal überdenken. Als es dann 11 Pfund kosten sollte um das Schloss zu sehen, sind wir direkt wieder gegangen und haben uns denn Garten im Internet angesehen.

Nächster Stopp sollte Wick in ca. 70km sein, da zeigte uns Schottland wie schnell das Wetter wechseln kann. Wir fuhren in 134 Höhenmeter direkt an der Wolkengrenzeei 11 Grad und einer sehr schlechten Sicht weiter. Schlagartig wurde es unangenehm kalt, da wir ja morgens bei sonnigen 20 Grad nur ein T-Shirt unter der Jacke hatten. Guter Zeitpunkt für eine Mittagessen dachten wir als die sich die nächste Möglichkeit bot.

Wir hatten nur ein Problem; hier wurde Englisch mit einem schottischen Slang gesprochen. Ich glaube wir haben jeden Satz nachgefragt. Das Essen war aber super und sie hatten sogar alkoholfreies Bier. Nachdem wir uns aufgewärmt hatten, war die Wetterfront weg und wir fuhren weiter. Leider war das schlechte Wetter nicht weg, es war einfach nur vor uns, also noch mal durch.

Nach dem Check-In im Hotel haben wir uns wieder auf den Weg gemacht, nächster Punkt war das Schloss von Elisabeth der I. Auch hier sind wir bei guten Wetter losgefahren, und kamen erneut in die Schlechtwetterfront. Das nervigste sind die kleinen Tropfen auf dem Visier, von der Kleidung her ist das völlig ok. Wieder ging das Thermometer auf 10 Grad und wieder hat das Wetter umgeschlagen. Und so konnten wir das Schloss und den Kaffee im herrlichsten Wetter bestaunen.

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Jetzt nur noch an den nördlichsten Teil von Schottland der „Dunnet’s Head“ bei Dunnet. Auf dem Weg dahin sah es noch so aus

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Der Leuchtturm aber lag schon im Nebel

IMG_0895Und die Klippe war kaum noch zu erkennen

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