Sardinien (day #1)

Es ist Oktober, Dienstag der 15. und es ist 13:00 Uhr. Leichter Sonnenschein, ein paar kleinere Wolken am Himmel und es geht los. Bestimmt fehlt wieder die Hälfte, aber dank der neune BMW mit Kardanantrieb kann ich das Kettenöl zuhause lassen. Der Trip heute ist nur kurz, es geht nach Erlaheim im Schwarzwald.

Aber erst nach Wiesbaden, Peter abholen. Er hat definitiv weniger Gepäck als ich, könnte aber daran liegen das er am Tag vorher leider eine seiner beiden Seitentaschen bei der Fahrt verloren hatte und auf die Schnelle keinen Ersatz bekommen hat.

In Stuttgart war die Welt noch in Ordnung. Wir hatten ca. 200 Kilometer hinter uns, den Stau hinter uns gelassen, was sollte denn auf den letzten 70 km noch kommen?

Die Antwort ist einfach, ein richtig stärker Regen. Als wir losgefahren sind war, nannte Peter das ganze „Feuchte Luft“ und natürlich hatte ich keine Lust noch die Regenkombi anzuziehen. Also kamen wir irgendwann, durchnässt in Hotel an und haben uns mit einem Nachtisch belohnt.

Sauna Aufbau Teil 2

Nachdem wir am Sonntag die Sauna nicht so weit gekommen sind wie geplant, musste am Montag auf die Schnelle ein Urlaubstag eingelegt werden.

Das Ergebnis am Abend war dann doch zufriedenstellend:

Da aber das Dach noch nicht fertig war mussten wir alles verhüllen – Christo lässt grüßen

 

Mögen die Spiele beginnen

Warum diese Überschrift? Als letzte Woche die Sauna geliefert wurde, haben wir alle Teile auf eine gerade Unterfläche gestellt und es waren gefühlt mehr als 1 Million Einzelteile.

Die Aufbauanleitung bestand aus ein paar kopierten Skizzen, einen Test gab es nicht und eine Reihenfolge schon gar nicht.

Fühlt sich an wie „LEGO für Erwachsene“

Und jetzt gets es los ….

Jonas macht sich schon mal warm

Tim arbeitet an der Dämmung

Beide Jungs mit mit vollem Einsatz

Gegen Abend waren die ersten Bretter gesetzt, danach ging es schon viel besser voran

Aller Anfang ist schwer

Es läuft

Feierabend für heute

Die Sauna kommt …

Am Freitag kam der Anruf von der Spedition: „Hallo wir haben hier eine Palette, die ist 6 meter lang, 1.20 breit, 1.60 hoch und 1.9 Tonnen schwer. Wir kommen am Dienstag, den 2. August zur Anlieferung.

Das bedeutet das die Bodenplatte vorbereitet werden muss. So sah sie am frühen Nachmittag aus:

Mit dem Hochdruckreiniger einmal komplett vom Staub befreien und dann streichen:

und zu guter letzt:

Mit allen drum und dran, 4 Stunden Arbeit und wer nicht ganz genau hinsieht, sieht keinen Unterschied

Die Bodenplatten sind fertig

Die Nacht war harmlos, wir hatten kein Gewitter und somit befindet sich die Bodenplatte in einem hervorragendem Zustand.

Hinten links ist auch die Bodenplatte der Sauna zu erkennen 🙂

Tag 10

Heute war leider schon die Fahrt zur Fähre angesagt, alles geht irgendwann zu Ende. Da wir nur 230 km vor ins hatten sind wir auch erst um 10:00 gestartet

Zeit genug um in einem kleinen Kaffee schon nach 50 km ein kleines Frühstück zu genießen.

Wir haben für 4 Pfund einen hausgemachten Scone mit Walnüssen und einen leckeren Kaffee bekommen, anstelle für 10 Pfund im Hotel zu frühstücken.


Nochmal schnell die Motorräder in Szene gesetzt und dann weiter.



Jetzt noch schnell die restlichen Strecke ,wir sind uns nicht sicher ob die Check-in Zeit noch englischer oder CET Zeit stattfindet.


Noch ein paar Bilder von Schiff, wir legen gerade ab und dann ist nichts mehr mit Posten auf offener See😏


Sind jetzt offline – bis morgen – dann von Deutschland

Doch noch schnell eines …

Tag 9

Der Rückweg hat begonnen, heute geht es von Kyle zurück nach Edinburgh.
Wir haben ca. 320 km vor uns, aber ach die Freude auf eine sehr gutes Hotelzimmer mit funktionierender Dusche. Das hatten wir nämlich die letzten 2 Tage nicht. Der Wasserdruck war so gering das wir fast die Tropfen zählen konnten und die Temperatur war entweder eiskalt oder brühend heiß.
> Männliche Lösung: Nicht duschen – Problem gelöst.

Wir hatten uns den Rückweg ziemlich langweilig und nass vorgestellt, da die Wettervorhersage für den Großteil des Weges Regen vorhergesagt hat.
Wir wurden positiv überrascht, wir hatten Sonne auf dem ganzen Weg und stellenweise war uns sogar zu warm.

Ein Cappuccino und Scone’s mit Marmelade als kleiner Stock bei ziemlich genau der Hälfte der Strecke.

Der zweite Teil war nur noch Kilometer schruppen. Langweilige Autobahn, Tempolimits und überall Warnungen vor Radarfallen. Außerdem hat unser Körper mit uns gesprochen und sagte: „Mach das nie wieder“.

In Edinburgh abgekommen haben wir eingecheckt und dann natürlich die Stadt angesehen und einen guten Blick auf das Castle von Edinburgh gefuden.

Danach haben wir noch eine Kleinigkeit gegessen, einen netten Pub gefunden und sind dann ins Hotel. M

Danke an meinen Schatz die zuhause alles gemanagt hat und ich somit entspannt fahren konnte /Ganz dicker Kuss

 

Tag 8

Der Tag heute war geprägt von Freude und Wehmut.

Freude, weil wir den ganzen Tag auf der Isle of Skye verbringen durften. Nach einen guten Frühstück ging es über die große Brücke von Kyle zur Insel


Unserer erste Station war natürlich Portree, die bunte Stadt am Hafen


Für einen Kaffee war es noch zu früh also ging es weiter zum Old man of Storr, eine 48 Meter hohe Basalt Felsnadel


Den Aufstieg zu Fuß haben wir uns gespart, statt dessen haben wir ein Foto aus größerer Entfernung gemacht.

Der dritte Punkt für heute ist der Kilt Rock. Auf der Insel ist alles ein bisschen näher zusammen, wir waren nach nur 15 Minuten schon da und natürlich stand da schon ein Schotte der Duddelsack gespielt hat. Der Ausblick beim Kilt Rock war trotzdem fantastisch

Wir haben wie alle anderen Touristen die gleichen Bilder aufgenommen und sind dann weiter gefahren.

Weiter ging es auf unsererRundfahrt um die Insel. Wir blieben bei dem Freiluftmuseum stehen und das es nur 2,5 Pfund Eintritt gekostet hatte, sind wir rein. Das lag ja unter der 3Pfund Grenze die wir ein paar Tage vorher festgelegt hatten.

Eigentlich hätten wir mittlerweile das Duntulm Castle sehen müssen, aber irgendwie haben wir es übersehen. Ein Blick auf die Webseite zeigte uns das es nur noch ein paar Steine sind die ins Meer rutschen.

Es war Zeit für eine Pause und da sahen wir die älteste Bäckerei auf Skye.


Ein perfekter Burger reichte uns bei strahlendem Sonnenschein für das

nächste Ziel, das optische Highlight des Tages, der Leuchtturm Neist.

Das alles bei Sonne ist natürlich wesentlich besser als bei strömenden Regen, wir haben einfach Glück gehabt.

Irgendwann sind wir dann weiter gefahren, es stand ja noch das Baden am Strand für Peter auf dem Plan.

Wieder bei strahlendem Sonnenschein und fantastischer Natur ging es an den südlichsten Punkt der Insel an dem uns ein Schild abrupt stoppte.


2.5 Meilen in Motorrad Hose und Jacke war uns dann doch zuviel, somit fiel das Badevergnügen „ins Wasser“

Der Wehmutstropfen war das das der letzte Tag freies fahren war. Morgen geht es nach Edinburgh, 330 km recht langweilige Strecke.

Tag 7

Heute sind wir von Wick nach Durness und dann nach Kyle gefahren, das ist das ist von ganz oben rechts nach ganz oben links und dann durch halb Schottland nach unten.

Das ergibt 458 Kilometer. Die ca. 100 km an der Nordküste bei 9,5 Grad, dickem Nebel und sehr unangenehmer feuchter Luft. Danach 150 km nur noch kalt aber trocken und dann ging unser Plan auf, wir waren durch die Wetterfront durch.

Jetzt nur noch mal schnell 200 km bei Sonnenschein gefahren damit wir morgen einen ganzen Tag für die Isle of Skye haben. Wir haben die erste Unterkunft in Kyle genommen, da wir froh waren was zu bekommen und nur halb so teuer war wir die der letzten Tage.

Den Abend haben wir am Hafen mit Sandwiches, Oliven, Bier und guter Laune ausklingen lassen – zu mehr hat es nicht mehr gereicht – wir sind platt – Gute Nacht